Duits

Mein erstes T-Shirt  - Hein, JakobNiveau 3

Mein erstes T-Shirt

Autor:Hein, Jakob
Erscheinungsjahr:2001
Verlag:Piper Verlag
Verlagsort:München
Seitenzahl:150
Gattung:
Thema:
Sprachniveau: B1
 
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Empfohlen


Mein erstes T-Shirt  - Hein, JakobNiveau 3

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Autor:Hein, Jakob
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Autor:Hein, Jakob
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Seitenzahl:150
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Jakob Hein wurde 1971 in Leipzig (in der DDR) geboren. Im Jahr darauf zogen seine Eltern nach Berlin, wo Jakob Hein auch heute noch lebt. Bereits mit sechs Jahren hat er erste literarische Versuche unternommen. Adressat dieser 'frühen Erzählungen' war seine Mutter, mit der Zeit jedoch erweiterte sich der Leser- und Hörerkreis: Seit 2001 sind mehrere Bücher von Jacob Hein erschienen; zudem lädt er seit 1998 jeden Sonntag zu einer Lesung seiner eigenen Geschichten auf der Berliner Reformbühne Heim und Welt (http://reformbuehne.de ) im Berliner Kaffee Burger. Wenn er nicht gerade schreibt oder eine Lesung hält, arbeitet er in seinem eigentlichen Beruf als Arzt an der Berliner Charité. Mit dem Buch Mein erstes T-Shirt (2001) landete Jakob Hein einen großen Publikumserfolg, das seines eher anekdotischen Charakters wegen in den Feuilletons aber nicht nur gelobt wurde.

Inhalt

Die DDR ging unter. Hinterlassen aber hat sie Geschichten... "Es begann bei mir wie bei den meisten, es begann mit einer Gitarre", so lautet der erste Satz des Buches, bei dem zuerst undeutlich bleibt, was - "wie bei den meisten" - mit einer Gitarre begann: die Jugend, wird der Leser vermuten, und liegt damit genau richtig. Jakob Hein erzählt in 26 kurzen Episoden über seine Jugend in der bald schon untergehenden DDR, die, aller pubertären und auch politischen Widrigkeiten zum Trotz, dennoch eine heitere schien. Im Zentrum der Geschichten stehen die  alltäglichen Erfahrungen, Konflikte und Probleme des heranwachsenden Ich-Erzählers mit beispielsweise Eltern und Mitschülern. Die politischen Verhältnisse in der DDR bilden zu Beginn eher den Hintergrund der Geschichten, werden später jedoch explizit thematisiert.

Schwierigkeitsgrad

Literarisches Niveau: Die häufigen Anspielungen auf die Spezifiken einer Jugend in der DDR verlangen von den Schülern  gewisse historische Kenntnisse zum Themenkomplex 'Real existierender Sozialismus'. Allerdings stehen die alltäglichen Sorgen und Nöte eines Pubertierenden im Zentrum dieses episodenhaft aufgebauten  Buches, weshalb die erzählte Welt der ihren sehr nahe ist. Eine Einstufung des Buches auf Niveau 3 erscheint angesichts des ironischen Stils angemessen.

Sprachliches Niveau
: Die Sprache ist in einem eher umgangssprachlichen Duktus gehalten und verwendet ganz überwiegend das Vokabular aus dem Bereich des alltäglichen Lebens. Weder erschweren Tropen das Verständnis noch übermäßig komplex konstruierte Satzgefüge. Schüler ab GER-Niveau B1 werden bei langsamer Lektüre daher keine Probleme mit dem Textverständnis haben.


Didaktische und philologische Analyse

Dimensionen

Indikatoren

Hinweise zu komplizierenden Faktoren

Allgemeine Voraussetzungen (um Text verstehen zu können)

Bereitschaft

Die Bereitschaft der Schüler zur Lektüre dieses Buches einzuschätzen, ist kein ganz leichtes Unterfangen. Einerseits verfängt das Thema 'Jugend' mit ziemlicher Sicherheit, andererseits aber könnte die 'lose', nicht-chronologische Darbietung der einzelnen Geschichten sowie das geschichtliches Wissen voraussetzende Setting einer bereitwilligen Lektüre entgegenstehen.   

Interessen

Auch wenn die meisten Schüler mit dem Setting nur  bedingt vertraut sein dürften: Die Ähnlichkeiten und Unterschiede zum eigenen Leben festzustellen, ist für die Schuler sicher interessant. . Vor allem die Jungen werden sich gut mit der Hauptfigur identifizieren können.

Allgemeinkenntnisse

Die gelingende Lektüre setzt ein gewisses Vorwissen über die Lebensbedingungen in einem sozialistischen Staat und die institutionellen Gegebenheiten der DDR voraus. Zur hinreichenden Kontextualisierung der Geschichten sind - von einigen Personen (Gorbatschow, Kohl, Bush, Honecker, Thälmann) abgesehen - allerdings keine 'feinteiligen' historischen Kenntnisse vonnöten.

Spezifische kulturelle und literarische Kenntnisse

Kenntnisse der ostdeutschen Jugend- und Popkultur der 80er-Jahre erleichtern die Lektüre. Literarische Kenntnisse sind für dieses Buch nicht erforderlich.

Fertigkeit bezüglich des Sprachgebrauchs und des literarischen Stils

Vokabular

Da im Text weitestgehend Basiswörter Verwendung finden, werden Schüler auf dem GER-Niveau B1 mit der Lektüre dieses Buches keine Schwierigkeiten haben. . Selbst Schüler auf Niveau A2 werden den Geschichten wohl gut folgen können, dürften aber vom Umfang des Buches abgeschreckt werden. Schwierigkeiten bereiten - beiden Niveaugruppen - Sozialismus-spezifische Begrifflichkeiten und Abkürzungen (bspw. "LPG", S. 92, oder "VEB", S. 100)

Satzkonstruktionen

Nicht wenige Sätze sind überaus kurz. Doch auch längere Satzgefüge - die der Text durchaus kennt - bleiben in ihren grammatischen Bezügen für die Schüler transparent.

Stil

Der Text lebt weniger von der Spannung als vielmehr von der anekdotischen Schilderung witziger und skurriler Begebenheiten des Alltags. Der ironische Stil wird Schüler auf Leseniveau 2 wohl überfordern; Schüler auf Niveau 3 und 4 werden hingegen Gefallen daran finden - auch wenn sie die Ironie stellenweise wohl nicht als solche erkennen werden.

Fertigkeit bezüglich der literarischen Verfahrensweise

Handlung

Eine lineare, die jeweils in sich angeschlossenen anekdotischen Geschichten übergreifende Handlungsentwicklung kennt der Text nicht. Um den 'Kern', die Jugend des Protagonisten in der DDR, 'kreisen' - der Metapher gefolgt - zahlreiche 'Handlungsatome', die einander nicht in die Quere kommen. Diese Fokussierung auf Einzelheiten macht es den Schülern nicht immer leicht, der Handlung zu folgen.

Chronologie

Den exakten chronologischen 'Ort' einer jeden Geschichte feststellen zu wollen, ist ein schwieriges Unterfangen, denn. die Anordnung der Geschichten gehorcht keiner explizit chronologischen, sondern eher einer thematischen 'Logik'.

Erzählstrang / - stränge

Die 'Erzählstränge' der jeweils in sich abgeschlossenen Geschichten - sofern die Verwendung dieses Begriffs angesichts des Aufbaus des Buches überhaupt plausibel ist - konvergieren im 'Erzählstrang' 'Meine [Jakob Heins] Jugend in der DDR, lose-anekdotisch dargereicht'.

Perspektive(n)

Der Autor des autobiografischen Erzählbands verwendet, Genre-gemäß, die Ich-Perspektive. Das 'gereifte Ich' erzählt dabei über sein 'vormaliges', 'unreifes Ich' - häufig jedoch aus der Perspektive und auch in der Sprache des letzteren. Die Verwendung von direkter Rede und kurzen Dialogen sowie die Geschichte Am Telefon kann man alles machen (S. 66) - diese ist ausschließlich in Dialogform gehalten - bietet eine gute Gelegenheit, die Schüler mit den narrativen Strategien der 'unmittelbaren Beglaubigung' vertraut zu machen.

Bedeutung / Bedeutungsschichten

Als intendiertes Jugendbuch besitzt der Text im Großen und Ganzen keine tieferen Bedeutungsschichten. Die Geschichte Rinks und lechts (S. 124) spielt mit dem Titel eines Gedichts Ernst Jandls. Mit diesem intertextuellen Verweis reflektiert Hein spielerisch auf seine 'politische Konfusion und Konversion'. Auch der Geschichte Die schlimmsten Jahre (S. 45) ist ein Motto - ein Zitat von Jochen Schmidt, Autor und Journalist - vorangestellt, das sich sehr gut dazu eignet, die eher apolitische, 'privatistisch'-affirmative Haltung der ehemaligen DDR gegenüber, die im Begriff Ostalgie einen Ausdruck gefunden hat, zum Gegenstand der Reflexion werden zu lassen. Die Schüler sollten in der Lage sein, einzuschätzen, inwieweit Mein erstes T-Shirt diese [N]Ostalgie bedient. Schüler auf Niveau 3 werden mit dem Verständnis des Buches keine Schwierigkeiten haben.

Fertigkeit bezüglich der literarischen Figurengestaltung

Charaktere

Der Leser lernt alle Figuren ausschließlich durch die Perspektive des jugendlichen Ich-Erzählers kennen. Diese Nebenfiguren - größtenteils ebenfalls Heranwachsende - bleiben, bedingt durch die Perspektive und die anekdotische Form der Geschichten, eher flach. Die Schüler werden sich dennoch mit den Charakteren identifizieren.

Zahl der Figuren

Jakob ist die zentrale Figur des Textes; das übrige 'Personal' - Freunde, Lehrer, Eltern - übernimmt keine 'tragende Rolle' und stellt die Schüler vor keine (Zuordnungs-)Probleme.

Verhältnis

Die Beziehungen sind die für ein Jugendbuch zu erwartenden: Freundschaft,  Konflikt mit Autoritätspersonen (Eltern, Lehrer), Liebe.

Benutzte Quellen

Jakob Hein: Mein erstes T-Shirt. München: Piper Verlag 2001.

Webseite des Autors: www.jakobhein.de (Stand: 20.07.2012).

Anonyme Rezension von der Webseite Leselust:
http://www.die-leselust.de/buch/hein_jakob_tshirt.htm (Stand:11.10.2010).

Anonyme Rezension von der Webseite Carpe librum - Rezensionen: http://rezensionen.literaturwelt.de/content/buch/h/
t_hein_jakob_mein_erstes_t_shirt_kuhn_m_14589.html
(Stand: 12.10.2010).            

Relevante Quellen

Webseite des DDR-Museums in Monnickendam mit vielen, für Schüler leicht zugänglichen Informationen über die Deutsche Demokratische Republik: http://www.fascinatieddr.nl/ddrmuseum (Stand: 28.10.2010).

Ewout van der Knaap: Draagbare monumenten. Over post-DDR proza in: Armada. Tijdschrift voor wereldliteratuur. Jg. 16, H. 58, 2010, S. 10-21.


Verarbeitung und Vertiefung


Für Schüler auf Leseniveau 2 sei empfohlen, ihre eigene Lektüre-Erfahrung in den Vordergrund zu stellen. Gefragt danach, ob und in welcher Hinsicht sie sich mit der Hauptfigur identifizieren, reflektieren die Schüler zugleich auch auf Differenzen und Ähnlichkeiten der Sozialisation - und deren Bedingtheit durch die 'politische Grammatik' einer Gesellschaft. Vor allem Letzteres aber ist den Niveaus 3 und 4 vorbehalten. Auf Niveau 3 seien Fragen zur Erzähltechnik angeraten, beispielsweise zur Erzählperspektive. Schülern auf dem vierten Leseniveau sei eine Frage zur Funktion der Motti (S. 45 und S. 124) anempfohlen. Herausfordernd, aber für höhere Leseniveaus zu bewältigen, ist ein Vergleich von Mein erstes T-Shirt mit Büchern, die dieselbe Thematik - die eigene Jugend in der späten DDR - verhandeln, beispielsweise Meine freie deutsche Jugend (2003) von Claudia Rusch.